Andragogisches Leitbild


Zweck des andragogischen Leitbildes:

  • Gilt innerhalb der pca.acp als Meta-Konzept für die Bildungsaktivitäten in Psychotherapie, Beratung und allgemeiner Fortbildung, welche in seperaten Bildungskonzepten dargestellt sind. 
  • Schafft verbindliche Grundlagen für alle an der Bildung Beteiligten.
  • Macht Absichten der Bildungsaktivitäten transparent.
  • Dient als Vorgabe für die Evaluation der Angebote und damit der Qualitätsentwicklung.
  • Erfüllt das führungsbezogene Eduqua-Kriterium 6.


Andragogische Grundwerte in der pca.acp:

  • Die Bildungsaktivitäten der pca.acp bauen auf dem Menschenbild der Humanistischen Psychologie und insbesondere auf der Theorie Carl Rogers‘ auf.
  • Im Zentrum der Bildungsaktivitäten der pca.acp steht die teilnehmende Person.
  • Der Personzentrierte Ansatz kann nur gelernt werden, wenn seine Kernaussagen (Akzeptanz, Kongruenz und Empathie) im Bildungskontext erfahrbar sind. Diese Erfahrung findet nur in der teilnehmenden Person selber statt.
  • Die teilnehmende Person lernt bezogen auf ihre je persönlich relevante Situation in beruflicher Praxis, Beziehung im persönlichen Umfeld und/oder für die eigene Persönlichkeits-Entwicklung. Demzufolge wird die Eigenverantwortung der teilnehmenden Person für ihren eigenen Lernprozess gestärkt. 
  • Lernaktivitäten bei der pca.acp beinhalten immer Leistungen für den Praxistransfer.
  • Die pca.acp pflegt eine undogmatische Haltung und ist stets bereit, sich mit anderen und/oder ergänzenden Disziplinen auseinanderzusetzen, sowie den Personzentrierten Ansatz weiterzuentwickeln.
  • Die pca.acp ist in ihren Bildungsaktivitäten den eigenen ethischen Richtlinien verpflichtet, sowie denjenigen der beruflichen Dachverbände von Psychotherapie und Beratung.


Die Ausbildenden der pca.acp:

  • bauen eine vertrauensvolle Beziehung zu, und unter,  den Teilnehmenden auf und schaffen so eine Lernatmosphäre welche geprägt ist von gegenseitiger Akzeptanz, Empathie, Offenheit (Beziehungs- und Gegenwarts-Orientierung). 
  • setzen Impulse für die persönliche Weiterentwicklung der Personzentrierten Haltung in den Lernenden und begleiten deren persönlichen Prozess.
  • halten sich an den von der pca.acp und übergeordneten Reglementen vorgegebenen Rahmen und ermöglichen darin individuelles Lernen mit möglichst hoher Eigenverant-wortung der Teilnehmenden.
  • berücksichtigen die Vielfalt von Lernarten bei der methodisch-didaktischen Gestaltung der Bildungssequenzen und vermitteln ihr fachliches Wissen auf einem den Teilnehmenden entsprechenden Niveau.
  • sorgen dafür, dass die Elemente Training (Können), Theorie (Wissen), Supervision (Reflexion + Integration) und Selbsterfahrung  ineinandergreifen und dass in den Bildungssequenzen ein adäquater Wechsel der Sozialformen stattfindet.
  • verfügen in ihrem Fachgebiet über die entsprechende Qualifikation und sind methodisch-didaktisch ausgebildet.
  • können ihre Aktivitäten begründen mit Bezug auf den Personzentrierten Ansatz und/oder den Praxistransfer der Lernenden.• sorgen für unterstützende Lern-Dokumente und Literatur-Hinweise.• sorgen für Lernräume, welche auch die Arbeit in Untergruppen ermöglicht.
  • sorgen für unterstützenden Einsatz von Medien.

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Kursprogramm
Weiterbildung Psychotherapie
Weitere Informationen hier oder im Sekretariat erhältlich.
Weiterbildung Beratung
Grundlagen der Humanistischen Psychologie und Gesprächsführung
> Beginn: 18.01.2019
> Weitere Informationen
Grundlagen der Humanistischen Psychologie und Gesprächsführung
> Beginn: 12.04.2019
> Weitere Informationen

Informationsveranstaltungen
Beratung
Unverbindliche Informationsveranstaltung zur Weiterbildung in Personzentrierter Beratung nach Carl R. Rogers
> Datum: 21.03.2019
> Weitere Informationen
Psychotherapie
Unverbindliche Informationsveranstaltung Master of Advanced Studies in Personzentrierter Psychotherapie pca.acp/Uni Basel
> Datum: 24.01.2019
> Weitere Informationen

Therapeuten-/Beratersuche
> Therapeuten-/Beratersuche



 
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